Ikart oder Chintz? Auf alle Fälle ein Konversationsstück

Ikart oder Chintz? Auf alle Fälle ein Konversationsstück

Ich hab so eine Freude, dass ich kürzlich diese Serviceteile der Wiener Porzellanmanufaktur ersteigert konnte!

Foto: Service mit Ikartdekor, Kaiserliche Porzellanmanufaktur Wien um 1760

Vorlage für diesen Dekor sind Stoffe aus Zentralasien, die bereits in der Mitte des 18. Jahrhundests nach Europa kamen. Das charakteristische Muster entsteht dadurch, dass der Seidenfaden vor dem Weben in lange Bahnen gespannt wird und Muster an entsprechender Stelle eingefärbt werden.

Foto: Annette Ahrens, Usbekistan 2007

Durch den Webvorgang, welchem ich bei einer Reise durch Usbekistan persönlich beiwohnen konnte, verschieben sich die ursprünglich konzipierten Farben und Muster zu attraktiver Abstraktion.

Foto: Annette Ahrens, Usbekistan 2007

Besonders das frivole Zeitalter des überschwänglichen Rokoko bediente sich dieser aufwändigster Stoffe, um die Exklusivität ihrer Trägerin zu unterstreichen. Pariser Moden, wie im besonderen Kleider à la Pompadour, waren auch am Wiener Hof gefragte Luxusartikel wie diese Porzellanfigur wundervoll dokumentiert.

Foto: Annette Ahrens, Dame im Chintzkleid, Wien um 1750, Augarten Porzellan Museum

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