Das Eichenblatt und der Wiener Silberschmied Vincenz Carl Dub

Das Eichenblatt und der Wiener Silberschmied Vincenz Carl Dub

Der Wiener Silberschmied Vincenz Carl Dub (1852 – 1924) erhielt 1886 seine Gewerbsverleihung und war auf kunstgewerbliche Gegenstände sowie Silberbesteck spezialisiert. Er übernahm die Werkstätte in der Zieglergasse 65 von seinem Vater Thomas Dub, welcher sie 1838 gegründet hatte. In den Jahren 1908 bis 1914 sind laut Waltraud Neuwirth 50 Arbeiter belegt.

Abbildung: Punzenbild von Thomas Dub, Wien 1855

Entwurfszeichnung von einem dreiarmigen Standleuchter von Thomas Dub

Abbildung: Entwurfszeichnung von einem dreiarmigen Standleuchter von Thomas Dub, 39 x 25 cm, bezeichnet “Jos: Domhart / Obervorsteher / Thomas Dub Silberar[bei]ter / Wien de 24ten August. / 1838.”, MAK Wien, Bibliothek und Kunstblättersammlung KI 8119-488

Abbildung: Punzenbild von V.C. Dub, Wien 1872 – 1922, Provenienz: Antiques from Europe, Berlin

Abbildung: Punzenbild von V.C. Dub, Wien 1872 – 1922, Provenienz: www.silvercolection.eu

Abbildung: Anzeigen in: Vereinigung Bildender Künstler Österreichs Secession [Hrsg.], Ver sacrum: Mittheilungen der Vereinigung Bildender Künstler Österreichs — 1. Heft 9, 1898

Abbildung: Besteckkasten mit 184-teiligem Silberbesteck von V.C. Dub, Wien um 1900, Foto: Dorotheum Wien, November 2020

Abbildung: Inserat von V.C. Dub, Wien, um 1900

Abbildung: Innenseite eines mit Rehleder bezogenen Besteckkastens von V.C. Dub, Provenienz: Privatbesitz C. P., Wien

Abbildung: Innenseite eines mit Rehleder bezogenen Besteckkastens von V.C. Dub, Wien um 1880, Provenienz: Elise Abrams Antiques

Abbildung: Paar silberne Jugendstil Aufsätze von V.C. Dub, Wien um 1910

 

Schön, dass ich heute an der Stelle in der Zieglergasse 65 ein Geschäft mit tschechischem Wohndesign und WIener Geflecht befindet.

Foto: Annette Ahrens, 2021

Literatur:

Waltraud Neuwirth, Lexikon der Wiener Gold-und Silberschmiede und ihre Punzen, Wien 1976, Seite 158

Michael Huey (Hg.), Wiener Silber, Modernes Design 1780  1918, Hatje-Cantz Verlag Ostfildern 2003