Schäferin, Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Wien, um 1760

1.255,00 

Annettes Etikette: Der Mythos des tanzenden, glücklich im Einklang mit der Natur lebenden Hirten spiegelte die Sehnsucht der höfischen Schäferidylle. Auf den Hoffesten verkleidete man sich gerne und häufig als Schäfer und Schäferin, als Thema der Tafeldekoration fand die Phantasie im Dargestellten unendliche und erotische Erfüllung. Das wachsam dargestellte Schaf könnte im Zusammenhang mit einer weiblichen Pendantfigur als Hinweis auf erfolgreiche Liebeswerbung gedeutet werden. Seit Watteau galten das Schürzenkleid neben dem Hirtenstab und der Umhängetasche als charakteristische Attribute des Schäferidylls.

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Beschreibung

Schäferin

Kaiserliche Porzellanmanufaktur, Wien, um 1760

Porzellan, glasiert, unbemalt, naturalistischer Terrainsockel, mit Blüten belegt, stehende Schäferin mit Lamm, Schürzenkleid und Hut, am Boden gemarkt mit unterglasurblauem Bindenschild, Bossiererbuchstabe O für Dionisius Pollion (1762 bis 1783 in den Verdienstlisten belegt), fachmännisch an der linken Hand restauriert

H 16 cm

Zusätzliche Information

Epoche

Rokoko

Firmen & Künster

Alt Wien

Herkunft

Wien

Material

Porzellan

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