Seltene klassizistische Trembleuse, Porzellanmanufaktur Wien, um 1796

685,00 

Annettes Etikette: Der Begriff „Trembleuse“ leitet sich vom französischen Verb „trembler“ für „zittern“ ab. Das im Barock entwickelte Prinzip der „Trembleuse“, des Schokoladenbechers auf einem Untersatz mit Galerie, die den Becher fest an seinem Platz hält, um ein Verschütten des kostbaren Inhalts zu vermeiden, fand auch eine zeitgemäße Ausführung im Klassizismus. Die Galerie ist zu einem niedrigen Rand geworden, der dem neuen Geschmack für pure Formen entsprach. Die Verbindung aus Braun und Gold stellt eine der vielen neuen und gelungenen Farbkompositionen der Ära Sorgenthal dar, die von antiken Wandmalereien inspiriert waren. Zur Qualitätskontrolle der höchst anspruchsvollen „Prachtware“ führte Sorgenthal Jahresstempel, Bossierer- und Malernummern ein.

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Beschreibung

Klassizistische Trembleuse oder Zittertasse

Kaiserliche Porzellanmanufaktur Wien, um 1796

Porzellan, glasiert, konische Wandung mit umlaufender Bemalung in Rostbraun und Blätterranke in Gold, kantiger, vergoldeter Henkel mit Blattansatz, zugehörige Untertasse mit Haltering, gemarkt mit unterglasurblauer Bindenschild-Marke, Jahrestempel (17)96, Weissdreher 32, Reste einer Vergoldernummer, Kännchen auf drei Volutenfüsschen mit korrespondierendem Dekor dabei (stammt wohl aus einem umfangreicherem Solitaire)

H 6,5 cm

Dm 7 cm

Dm 13,2 cm (Untertasse)

Zusätzliche Information

Epoche

Empire

Firmen & Künster

Alt Wien

Herkunft

Wien

Material

Porzellan

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